Literaturwerkstatt bringt Menschen ins Gespräch – Ergebnisse werden am Mittwoch in der Ulner Kapelle vorgestellt
Mit einer Literaturwerkstatt ist das 4. Weinheimer Literaturfestival gestartet. Dabei ging es nicht nur um Literatur, sondern auch um große Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir miteinander leben? Was macht uns als Menschen aus? Und was hindert uns daran, eine schöne Zukunft zu gestalten?
Wolfgang Orians, Leiter des Weinheimer Literaturfestivals, begrüßte die interessierten Teilnehmer im Literaturloft
Im Mittelpunkt stand die sogenannte Weltcafé-Methode, bei der sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen mit unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Dabei ging es unter anderem um Demokratie, Bildung für alle und die Frage, wie eine lebenswerte Zukunft gestaltet werden kann. In einer offenen Gesprächsatmosphäre wurden Ideen gesammelt, Perspektiven ausgetauscht und neue Denkanstöße gewonnen.
Unter der Leitung der Autoren Theresa Hanning, Lucas Fassnacht und Andreas Haller von der Stadt Weinheim, beschäftigten sich die Teilnehmer mit ihren Vorstellungen, Wünschen und Herausforderungen. Vier Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) brachten ebenfalls ihre Perspektiven in die Diskussion ein.

Drei zentrale Fragen bildeten den Ausgangspunkt für den gemeinsamen Austausch: „Was macht uns Menschen aus?“, „Welche Eigenschaften wünschen wir uns als Mensch?“ und „Was hindert uns daran, eine schöne Zukunft zu gestalten?“
In kleinen Gesprächsrunden wurden Gedanken gesammelt, unterschiedliche Sichtweisen diskutiert und Ideen für ein besseres Miteinander entwickelt. Dabei ging es um grundlegende menschliche Eigenschaften ebenso wie um die Frage, welche Hindernisse einer positiven Zukunft im Weg stehen. Die Literaturwerkstatt schuf Raum für neue Perspektiven und zeigte, wie wichtig es ist, einander zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Die Ergebnisse dieser besonderen Auseinandersetzung werden am Mittwoch um 19 Uhr in der Ulner Kapelle öffentlich präsentiert. Interessierte können dort erfahren, welche Gedanken und Impulse aus der Werkstatt hervorgegangen sind.
Denn manchmal beginnt eine bessere Zukunft mit einer einfachen Frage – und mit Menschen, die bereit sind, gemeinsam nach Antworten zu suchen.




