Tiere als verbindendes Thema: Ausstellung „HundKatzMaus“ in Weinheim
Weinheim, Februar 2026. Tiere berühren, verbinden und erzählen Geschichten – genau das stand im Mittelpunkt der Kunstausstellung „HundKatzMaus“ der Weinheimer Künstlerin Elke Matuschek. Anfang Februar wurde die Praxis von Tierärztin Elena Hennig in der Weinheimer Weststadt zu einem besonderen Ort der Begegnung zwischen Kunst, Tierliebe und Austausch.
Die Idee zur Ausstellung entstand aus einer gemeinsamen Leidenschaft: der Liebe zu Tieren. Über diesen persönlichen Bezug lernten sich die beiden Frauen im vergangenen Jahr kennen und entwickelten gemeinsam das Konzept für eine Ausstellung – nun wurde es am 6. Februar erfolgreich umgesetzt.


Tierarztpraxis wird zur Galerie in der Weststadt
Gastgeberin Elena Hennig, Tierärztin mit Schwerpunkt Chiropraktik und Akupunktur, verwandelte ihre Praxis für einen Abend in einen offenen Raum für Kunst und Gespräche. Besucherinnen und Besucher konnten die Werke von Elke Matuschek in entspannter Atmosphäre entdecken und sich Zeit für die Motive nehmen.
Gezeigt wurden vor allem Tierdarstellungen – von Hunden und Katzen bis hin zu kleineren tierischen Protagonisten. Die Bilder wirkten mal kraftvoll und präsent, mal leise und sensibel, aber stets mit einer besonderen emotionalen Ausstrahlung.
Besonders großen Zuspruch fanden die individuellen Haustierporträts, die die Künstlerin auch im Auftrag anfertigt. Viele Gäste fühlten sich unmittelbar angesprochen und kamen schnell miteinander ins Gespräch – über eigene Tiergeschichten, Erinnerungen und persönliche Erfahrungen.
Die Künstlerin: Elke Matuschek lebt und arbeitet in Weinheim
Elke Matuschek, geboren 1970 in Landstuhl (Pfalz), lebt und arbeitet heute in Weinheim. Schon früh entdeckte sie ihre Begeisterung für die Malerei: Als Kind bewunderte sie die Ölgemälde ihres Großvaters und begann bald selbst zu zeichnen und zu malen. Kunst-AGs begleiteten ihre Jugend, ursprünglich plante sie sogar eine Laufbahn im Grafikdesign.
Stattdessen entschied sie sich zunächst für ein Biologiestudium – die Kunst blieb jedoch stets ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Heute bildet sie einen kreativen Ausgleich zu ihrer freiberuflichen Tätigkeit in der Medizinkommunikation.
Seit 2020 vertieft Matuschek ihre künstlerische Arbeit durch regelmäßige Kurse und Workshops, unter anderem an der Europäischen Kunstakademie (EKA) in Trier.
Kunst zwischen PopArt, StreetArt und klassischen Einflüssen
Eine feste Stilrichtung lehnt die Künstlerin bewusst ab. Ihre Arbeiten sind vielseitig und frei – inspiriert sowohl von PopArt- und StreetArt-Künstler:innen als auch von den alten Meistern.
Elke Matuschek arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und Materialien: von Bleistift- und Tuschezeichnungen über Acrylmalerei auf Leinwand bis hin zu experimentellen Ansätzen mit ungewöhnlichen Materialien wie Kaffee oder Sumpfkalk. Dabei entstehen sowohl figurative als auch abstrakte Werke – je nach Stimmung, Impuls und Inspiration.
„Kunst ist Vielfalt. Malen ist Freiheit“, beschreibt sie selbst ihre künstlerische Haltung.
Kunst und Tierliebe als Brücke für Begegnung
Die Ausstellung in der Praxis von Elena Hennig zeigte eindrucksvoll, wie Kunst Menschen zusammenbringen kann – besonders dann, wenn sie an gemeinsame Emotionen anknüpft. Die Verbindung aus Tiermedizin und Tierkunst erwies sich dabei als stimmiges Konzept, das bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand.
Mit ihrer authentischen Bildsprache und den emotionalen Tierporträts konnte Elke Matuschek nicht nur Kunstinteressierte erreichen, sondern auch Tierfreunde aus Weinheim und Umgebung.




