Frühlingsempfang der Freien Wähler Weinheim!

OB-Kandidat Michael Möslang vorgestellt

Weinheim. Beim Frühlingsempfang der Freien Wähler Weinheim am Sonntag, 1. März 2026, im Bürgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz stand die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl am 3. Mai im Mittelpunkt. Die älteste Bürgerinitiative der Stadt präsentierte dabei offiziell ihren Kandidaten: Michael Möslang, seit 2015 Oberbürgermeister der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten.

Musikalischer Auftakt und offener Bürgerdialog

Der Empfang begann um 11 Uhr und wurde musikalisch vom Gitarristen und Sänger Daniel Biehler begleitet. Neben Mitgliedern und kommunalpolitischen Funktionsträgern waren zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Zwei-Burgen-Stadt anwesend.

Eröffnet und moderiert wurde die Veranstaltung von Sebastian Kerner. In seiner Einleitung stellte er den Austausch über die Zukunft Weinheims in den Mittelpunkt. Der Frühlingsempfang war bewusst als offenes Format mit Diskussion und Begegnung angelegt.

Vorstand stellt Kandidatenentscheidung vor

Vorstandsmitglied Monika Springer erläuterte die Hintergründe der Kandidatur. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12. Februar 2026 sei der Beschluss gefasst worden, den Vorstand zu ermächtigen, mit Michael Möslang in den Wahlkampf zu gehen.

Fraktionsvorsitzender Christian Mayer betonte die Erwartungen an den Kandidaten. Mit Möslang sehe man sich gut aufgestellt, um kommunalpolitische Herausforderungen weiterhin sachlich, verbindlich und verantwortungsvoll anzugehen.

Kandidatenportrait mit Bürgerfragen

Im Mittelpunkt des Vormittags stand anschließend die rund 40-minütige Vorstellung des designierten OB-Kandidaten, ergänzt durch Fragen aus dem Publikum. Möslang skizzierte zentrale Leitlinien seiner möglichen Amtsführung und betonte insbesondere Bürgernähe und pragmatische Lösungsansätze.

Inhaltlich stellte Möslang vor allem praxisnahe und bürgerorientierte Ansätze in den Mittelpunkt. Er sprach sich für lokale Lösungen mit kurzen Entscheidungswegen und klaren Zuständigkeiten in Verwaltung und Politik aus. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung einer stabilen Haushaltspolitik sowie einer langfristig angelegten Infrastrukturstrategie. Auch eine sozial ausgewogene Stadtentwicklung, etwa im Bereich Wohnraum, gehörte zu seinen Schwerpunkten. Zudem kündigte er an, die Präsenz in den Stadtteilen und Ortschaften zu stärken und den Dialog zwischen Verwaltung und Bürgerschaft intensiver zu gestalten.

Seine Kandidatur bezeichnete er als „Herzensentscheidung“. Er verstehe sich als pragmatischer Ermöglicher, der Spielräume nutze und Lösungen vor Ort voranbringe.

Applaus und persönlicher Austausch

Die Rede wurde von den Anwesenden mit langanhaltendem Applaus aufgenommen. Beim anschließenden Get-together mit weiterer musikalischer Begleitung nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit dem Kandidaten sowie Vertretern der Freien Wähler.