98 Prozent Zustimmung bei Sondersitzung in Weinheim
Weinheim. Mit einem klaren Signal der Geschlossenheit hat die SPD in Weinheim ihre Unterstützung für die Oberbürgermeisterkandidatin Alexandra Kriegel bekräftigt. In einer Sondersitzung der SPD-Fraktion gemeinsam mit Vertretern aller Stadtteile und Ortsverbände stimmten die Mitglieder am 23. Februar mit überwältigender Mehrheit für die Kandidatin.
Breite Zustimmung für die OB-Kandidatin
Insgesamt 48 Stimmberechtigte nahmen an der Sitzung teil, die auf Einladung der SPD-Fraktion stattfand. Grundlage war ein Beschlussvorschlag des SPD-Vorstands, Alexandra Kriegel offiziell zu unterstützen. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: 47 Stimmen für Kriegel, eine Enthaltung – das entspricht einer Zustimmung von rund 98 Prozent.
Vor Ort waren auch prominente Unterstützer aus der lokalen Politik: Die ehemaligen Bürgermeister Heiner Bernhard und Uwe Kleefoot nahmen ebenfalls an der Sitzung teil und unterstrichen damit die Bedeutung des Abends für die SPD in Weinheim.


Alexandra Kriegel wirbt mit Erfahrung und Nähe zur Stadt
In ihrer Antrittsrede stellte Alexandra Kriegel zentrale Punkte ihres Programms vor. Sie betonte, dass sie „das Gefühl Weinheim im Herzen“ trage und über langjährige Verwaltungserfahrung verfüge – darunter Personalverantwortung für mehr als 1.000 Mitarbeitende in der Metropolregion.
Besonders hob sie ihre Erfahrung im Umgang mit Verwaltungsstrukturen hervor: Sie kenne die Herausforderungen moderner Stadtverwaltung und sei mit den Themen in Weinheim vertraut.
Wirtschaft, Verwaltung und Kultur im Fokus
Inhaltlich setzte Kriegel klare Schwerpunkte für ihre Kandidatur:
- Wirtschaftliche Stabilität der Stadt sichern
- Reformen in der Verwaltung vorantreiben
- Kultur als verbindendes Element einer starken Stadtgesellschaft stärken
Gleichzeitig sprach sie sich gegen Sparmaßnahmen „am falschen Ort“ aus. Als Beispiele nannte sie Angebote mit hoher Bedeutung für die Lebensqualität wie Freizeitangebote oder traditionelle Veranstaltungen. Ihre Rolle sehe sie auch darin, ein gutes Vorbild innerhalb der Verwaltung zu sein.
Offen für neue Ideen – aber mit klarer Haltung
Kriegel betonte, dass sie offen für neue Ideen sei, zugleich aber auch bereit, klare Entscheidungen zu treffen. „Manchmal muss man auch Nein sagen, wenn Dinge nicht machbar sind“, machte sie deutlich. Transparenz und Ehrlichkeit im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern seien für sie zentrale Werte.
Unterstützung aus der Familie und Blick nach vorn
Nach eigenen Angaben erhält die Kandidatin große Unterstützung aus ihrer Familie. Besonders prägend: Ihre Mutter hatte bereits ein Bürgermeisteramt inne. Die Entscheidung zur Kandidatur sei ein gut überlegter Schritt gewesen. Nun freue sie sich auf den bevorstehenden Wahlkampf und vor allem auf den direkten Austausch mit den Menschen in Weinheim.
3 Mai ist es soweit!
Mit dem klaren Votum der SPD im Rücken startet Alexandra Kriegel nun gestärkt in die kommende Phase des OB-Wahlkampfs und freut sich auf den Austausch mit den Bürgern.




