Möslang und Kriegel in der Stichwahl

Die OB-Wahl in Weinheim geht in die Stichwahl: Michael Möslang und Alexandra Kriegel treten am 17. Mai an. Alle Ergebnisse, Zahlen und Reaktionen im Überblick.

Spannung bis 19:16 Uhr – Ergebnis steht fest

Die Oberbürgermeisterwahl in Weinheim sorgt für Spannung: Seit 19:16 Uhr ist klar, dass es zur Stichwahl kommt. Im OB-Zimmer des Rathauses verfolgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Auszählung – ein Wahlabend geprägt von Emotionen, Applaus und intensiven Gesprächen.

Möslang und Kriegel ziehen in die Stichwahl ein

Mit 6.150 Stimmen (39,3 Prozent) liegt Michael Möslang vorne. Auf Platz zwei folgt Alexandra Kriegel mit 3.762 Stimmen (24,0 Prozent). Damit stehen die beiden Kandidaten fest, die am 17. Mai in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters antreten.

Applaus und Dank – erste Reaktionen der Kandidaten

Beide Kandidaten wurden am Wahlabend mit Applaus empfangen. In kurzen Statements bedankten sie sich bei ihren Unterstützern sowie bei den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Der Wahlkampf sei intensiv gewesen und habe die Vielfalt der Themen in der Stadt deutlich gemacht.

Wahlbeteiligung sorgt für Nachdenklichkeit

Trotz 34.368 Wahlberechtigten in 65 Wahlbezirken lag die Wahlbeteiligung bei nur 45,8 Prozent. Insgesamt gaben 15.733 Menschen ihre Stimme ab. Von diesen waren 15.665 gültig (99,6 Prozent), lediglich 68 Stimmen ungültig. Viele Beobachter sehen hierin ein klares Signal: „Weinheim kann mehr.“

Ergebnisse der weiteren Kandidaten im Überblick

Ein Blick auf die übrigen Ergebnisse der OB-Wahl in Weinheim zeigt ein breites Bewerberfeld: Wolfram Bernhardt erreichte 17,6 Prozent, Carsten Labudda 8,7 Prozent. Dahinter folgen Marcel Fieger (4,9 Prozent), Heiko Stilgenbauer (3,8 Prozent), Matthias Hördt (1,5 Prozent) sowie Awais Buttar (0,1 Prozent).

Stichwahl am 17. Mai wird richtungsweisend

Nun richtet sich der Fokus auf die Stichwahl. Mit Michael Möslang und Alexandra Kriegel stehen sich zwei Kandidaten gegenüber, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Für Weinheim geht es dabei um eine zentrale Zukunftsentscheidung – verbunden mit der Hoffnung auf eine höhere Wahlbeteiligung.